Bitte beachten Sie unsere aktuellen Hinweise zur Bestellung des PflegehilfeSets:

  • Das PflegehilfeSet ist ausschließlich für die Dauerbelieferung gedacht.

Pflegegrad 3 im Überblick

Der Pflegegrad 3 wird erteilt, wenn bereits schwere Einschränkungen in der Alltagsorganisation und deren Ausübung vorliegen. Nach einem Unfall, einer Krankheit oder durch zunehmendes Alter sind die Mobilität und kognitive Eigenschaften oft nicht mehr in vollem Maß abrufbar. Möglicherweise ist es nicht mehr zu leisten, sich selbst zu waschen, die Medikamenteneinnahme wird vergessen oder der Betroffene ist nicht in der Lage, eigenständig Mahlzeiten zuzubereiten. In diesen Fällen sollte eine Einstufung oder Höherstufung auf den Pflegegrad 3 überdacht werden.

Wir geben Ihnen einen Überblick, welche finanziellen Pflegeleistungen oder Sachleistungen dem Betroffenen zustehen und welche Kriterien erfüllt werden müssen.

Pflegehilfsmittel im Wert von 60 €* pro Monat gratis

Bestellen Sie Ihre monatlichen Pflegehilfsmittel kostenfrei mit dem PflegehilfeSet. Die Pflegekasse übernimmt die Kosten, wir übernehmen für Sie die Abrechnung.
* Der in § 40 SGB XI geregelte Höchstbetrag für zum Verbrauch bestimmter Pflegehilfsmittel, der von Pflegekassen übernommen wird, wurde vom Bundesministeriums für Gesundheit vorübergehend von 40 € auf 60 € angehoben.
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Voraussetzungen für Pflegegrad 3

Die Pflegebedürftigkeit wird anhand einer einheitlichen Skala ermittelt. Dazu nimmt der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) den Betroffenen in seiner Umgebung in Augenschein und beurteilt die Fähigkeiten. Wie kann er sich im Alltag bewegen? Ist die Grundpflege gesichert? Wie agiert der Pflegebedürftige in sozialen Beziehungen? Das sind nur einige Fragen, die sich bei der Beantragung des Pflegegrad 3 stellen.

Ein mangelnder Orientierungssinn, aggressives Verhalten und regelmäßige Stürze können darauf hindeuten, dass ein Pflegegrad 3 in Betracht gezogen werden muss. Dabei wird durch den Gutachter festgestellt, wie groß die Einschränkungen sind und in eine Punkteskala eingeordnet. Zwischen 47,5 und 70 Punkten wird der Pflegegrad 3 gewährt und die Leistungen der Pflegekasse werden darauf angepasst. Schließlich soll es dem Betroffenen ermöglicht werden, ein würdevolles Leben zu führen.

Einmal-Schutzschürzen
Menge wählen:
Händedesinfektion
Menge wählen:
Mundschutz

Mundschutz

50 St.

Menge wählen:
Flächendesinfektion
Menge wählen:
Einmalhandschuhe

Einmalhandschuhe

100 St.

Menge wählen:
Bettschutzeinlagen
Menge wählen:
Fingerlinge

Fingerlinge

100 St.

Menge wählen:

Leistungen bei Pflegegrad 3

Wurde der Pflegegrad 3 bewilligt, besteht ein Anspruch auf höhere Leistungen als in den Pflegegrade 1 und 2. Das betrifft sowohl die Geld- als auch Sachleistungen. Der zeitliche Aufwand der Pflege wird dabei nicht berücksichtigt, sondern lediglich die Bedürfnisse des Betroffenen. So wird mehr Verbrauchsmaterial benötigt oder eine stationäre Betreuung ist erforderlich. Das Zweite Pflegestärkungsgesetz stellt körperliche und kognitive Erkrankungen gleich, sodass bei der Unterstützung keine Unterschiede mehr bestehen.

So kann ein Angehöriger auch eine Höherstellung beantragen, wenn ein Fortschreiten der Demenz erkennbar ist oder bestimmte Tätigkeiten des Alltages nur noch mit aufwändiger Unterstützung möglich sind.

Beratungsleistungen

Der Pflegeaufwand ist wesentlich höher als bei Betroffenen, die alltägliche Dinge noch selbst erledigen können. Häufig ist der Toilettengang nicht mehr allein zu meistern, das An- und Auskleiden wird schwierig oder auch die Haarpflege und das Rasieren benötigen Unterstützung. Was Pflegebedürftigen zusteht und welche Möglichkeiten der Hilfestellung es noch gibt, erfahren Sie in Beratungsgesprächen mit der Pflegekasse. Dabei werden auch alle offenen Fragen zur Begutachtung erläutert. Sind Sie sicher, dass der Pflegegrad 3 ungerechtfertigt nicht gewährt wurde, steht Ihnen die Möglichkeit des Widerspruches offen. Auch Beratungen hinsichtlich einer Wohnraumanpassung stehen Ihnen als Angehörigen und Pflegebedürftigen zur Verfügung.

Unterstützende Leistungen

Mit einem Pflegegrad 3 steht Ihnen zudem ein Alltagshelfer zur Seite. Dieser begleitet Sie zu medizinischen Untersuchungen und Therapien oder kümmert sich um soziale Bedürfnisse. Spielen, Vorlesen sowie die Kontaktaufnahme zu Freunden und Verwandten kann von ihm übernommen werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine Haushaltshilfe zu engagieren oder an Betreuungsgruppen teilzunehmen.

PflegehilfeSet

Unabhängig davon, welcher Pflegegrad gewährt wird: Eine Leistung wird allen Betroffenen zuteil. Pflegehilfsmittel zum einmaligen Gebrauch bieten einen sicheren Schutz vor Infektionen und Ansteckungen und sind daher absolut notwendig. Standard Systeme bietet Ihnen eine einfache Form des PflegehilfeSets. Darin enthalten sind:

  • Mundschutz
  • Kleiderschürzen
  • Saugende Betteinlagen
  • Fingerlinge
  • Flächendesinfektion
  • Hautdesinfektion
  • Einmalhandschuhe

Jeden Monat erhalten Sie damit Pflegehilfsmittel, die zur einmaligen Benutzung bestimmt sind, in einem von sechs vorkonfigurierten Sets oder nach Bedarf zusammengestellt. Der Wert des PflegehilfeSets beträgt die gesetzlich verankerten 60 Euro im Monat. Die bürokratische Abwicklung mit dem Leistungsträger übernehmen wir für Sie.

Die Leistungen im Überblick:

Art der Leistung

Höhe der Leistung

Pflegegeld

545 Euro / Monat

Pflegesachleistungen

1298 Euro / Monat

Kurzzeitpflege

1612 Euro / Jahr

Verhinderungspflege

1612 Euro / Jahr

Tages- und Nachtpflege

1298 Euro / Monat

Vollstationäre Pflege

1262 Euro / Monat

Entlastungsgeld

125 Euro / Monat

Pflegehilfsmittelpauschale

60 Euro / Monat

Hausnotruf

23 Euro / Monat

Zuschuss zu Wohngruppen

214 Euro / Monat

Anpassung des Wohnraumes

4000 Euro einmalig

Vorteile für die Beantragung

Die häusliche Pflege kann anstrengend sein, wenn Angehörige voll berufstätig sind und selbst noch ihre Familie zu versorgen haben. Vor allem, wenn die Kräfte des Pflegebedürftigen schwinden, kann das an die eigenen körperlichen und psychischen Ressourcen gehen. Mit einem bewilligten Pflegegrad 3 stehen Ihnen sowohl personelle als auch finanziellen Unterstützungen zu Seite, die ein geregeltes Leben in Würde ermöglichen. Je nach Schwere der Erkrankung kann ein Verbleib in der eigenen Wohnung ermöglicht werden. Hinzu kommen therapeutische und mobilisierende Maßnahmen, die das Wohlbefinden und Selbstbewusstsein steigern.

Hinweis

Alle Informationen auf dieser Seite sind ohne Gewähr, da sie gesetzlichen Änderungen unterliegen.

Die aktuellsten Gesetze und Informationen zum Thema Pflege beim Bundesministerium für Gesundheit finden Sie hier hier »