Bitte beachten Sie unsere aktuellen Hinweise zur Bestellung des PflegehilfeSets:

  • Das PflegehilfeSet ist ausschließlich für die Dauerbelieferung gedacht.

Pflegegrad 5 im Überblick

Pflegebedürftig sind und damit ein Anrecht auf den Pflegegrad 5 haben nach dem Gesetz Personen, die schwerste Beeinträchtigungen in der Selbstständigkeit vorweisen können und nach besonderen Aufwendung in der pflegerischen Versorgung verlangen. Der Pflegegrad 5 ist der höchste Pflegegrad, der erteilt wird. Er bietet das umfangreichste Leistungsspektrum – sowohl hinsichtlich der finanziellen Versorgung als auch bei den Sachleistungen.

Betroffene mit dem Pflegegrad 5 werden fast ausschließlich in einer stationären Einrichtung betreut. Sie erhalten von uns einen detaillierten Überblick, welche Pflege- und Sachleistungen Ihnen zustehen und welche Bedingungen dabei erfüllt werden müssen.

Pflegehilfsmittel im Wert von 60 €* pro Monat gratis

Bestellen Sie Ihre monatlichen Pflegehilfsmittel kostenfrei mit dem PflegehilfeSet. Die Pflegekasse übernimmt die Kosten, wir übernehmen für Sie die Abrechnung.
* Der in § 40 SGB XI geregelte Höchstbetrag für zum Verbrauch bestimmter Pflegehilfsmittel, der von Pflegekassen übernommen wird, wurde vom Bundesministeriums für Gesundheit vorübergehend von 40 € auf 60 € angehoben.
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Voraussetzungen für Pflegegrad 5

Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) hat Richtlinien entworfen, die ein einheitliches Vorgehen bei der Erteilung eines Pflegegrades verlangen. Kognitive und körperliche Einschränkungen sind gleichgestellt, wichtig ist die Schwere der Beeinträchtigung bei der Alltagsbewältigung. Nach einem Punktesystem wird der Allgemeinzustand bewertet und daraus erfolgt die Ermittlung des Pflegebedarfes. Das reicht von Pflegegrad 1 – bei lediglich geringen Auswirkungen – bis zum Pflegegrad 5 – meist einhergehend mit Bettlägerigkeit.

Die Betroffenen sind nicht mehr in der Lage, einen eigenen Haushalt zu führen, noch ihre Bedürfnisse zu verbalisieren. Bei schweren Erkrankungen oder geistigen Defiziten ist es ihnen auch nicht mehr möglich, ihre medizinische Situation richtig einzuschätzen. Therapien und Behandlungen werden weiterhin durchgeführt, um eine Verschlechterung zu verhindern.

Der Pflegegrad 5 ermöglicht einen höheren Pflegeaufwand und auch die finanzielle Unterstützung fällt höher aus. Somit ist die würdevolle und bedürfnisorientierte Pflege auch bei schwersten Einschränkungen möglich.

Einmal-Schutzschürzen
Menge wählen:
Händedesinfektion
Menge wählen:
Mundschutz

Mundschutz

50 St.

Menge wählen:
Flächendesinfektion
Menge wählen:
Einmalhandschuhe

Einmalhandschuhe

100 St.

Menge wählen:
Bettschutzeinlagen
Menge wählen:
Fingerlinge

Fingerlinge

100 St.

Menge wählen:

Leistungen bei Pflegegrad 5

Höhere Sach- und Geldleistungen sind nach der Erteilung des Pflegegrades 5 möglich. Die Unterstützung wird an die neuen Lebensumstände angepasst, so leben doch viele Betroffene in einer stationären Einrichtung und haben einen größeren Pflegeaufwand. Mit dem Zweiten Pflegestärkungsgesetz spielt der personelle und zeitliche Rahmen keine Rolle mehr, auch bei der größtmöglichen Einschränkung stehen die individuellen Bedürfnisse im Vordergrund.

Die Beantragung kann zu einem Zeitpunkt erfolgen, wenn sich der allgemeine Zustand – beispielsweise bei fortschreitender Demenzerkrankung – ändert.

Beratungsleistungen

Um jederzeit auf einem aktuellen Stand zu sein, was die pflegerischen Möglichkeiten betrifft, steht jedem Betroffenen und seinem gesetzlichen Vertreter eine umfassende Beratung zu. Hierbei erfahren Sie, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Mobilisation zu erhalten oder was es bei der täglichen Grundpflege zu beachten gibt. Sie können den Beratungstermin zweimal im Jahr wahrnehmen und werden auch über die gesetzlichen Vorschriften und Ihre Möglichkeit zum Widerspruch informiert. Häufig wird ein Pflegegrad 5 nicht im ersten Antrag erfüllt, ein Einspruch kann den gewünschten Erfolg bringen.

Unterstützende Leistungen

Die finanzielle Unterstützung durch das Pflegegeld sichert den Lebensunterhalt. Ein großer Posten in der Leistungserbringung sind die Sachleistungen, welche die Pflegekasse direkt mit der Betreuungseinrichtung abrechnet. Damit sollen die Kosten für die Unterbringung und die pflegerischen Maßnahmen abgedeckt werden. Mit einem Pflegegrad 5 stehen Ihnen weitere zusätzliche Leistungen zu.

PflegehilfeSet

Bettlägerige oder schwerstbeeinträchtige Personen haben zudem einen hohen Verbrauch an Pflegehilfsmitteln. Ob zur Desinfektion oder als Schutz vor Infektionskrankheiten – eine monatliche Pflegehilfsmittelpauschale gewährt der Gesetzgeber in Höhe von 60 Euro. Dazu gehören:

  • Mundschutz
  • Kleiderschürzen
  • saugende Betteinlagen
  • Fingerlinge
  • Flächendesinfektion
  • Hautdesinfektion
  • Einmalhandschuhe

Standard Systeme bietet Ihnen das PflegehilfeSet an, in dem Sie den finanziellen Rahmen ausschöpfen können und Verbrauchsmittel individuell auswählen. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich aus sechs vorkonfigurierten Sets eines jeden Monat zuschicken zu lassen. Die Abrechnung mit dem Leistungsträger übernehmen wir für Sie.

Die Leistungen im Überblick:

Art der Leistung

Höhe der Leistung

Pflegegeld

901 Euro / Monat

Pflegesachleistungen

1995 Euro / Monat

Kurzzeitpflege

1612 Euro / Jahr

Verhinderungspflege

1612 Euro / Jahr

Tages- und Nachtpflege

1995 Euro / Monat

Vollstationäre Pflege

2005 Euro / Monat

Entlastungsgeld

125 Euro / Monat

Pflegehilfsmittelpauschale

60 Euro / Monat

Hausnotruf

23 Euro / Monat

Zuschuss zu Wohngruppen

214 Euro / Monat

Vorteile für die Beantragung

Verschlechtert sich der gesundheitliche Zustand des Pflegebedürftigen und ist er keinesfalls mehr in der Lage, einen Haushalt eigenständig zu führen, ist eine Beantragung des Pflegegrad 5 notwendig. Nicht selten können die Betroffenen ihre Bedürfnisse nicht mehr verständlich äußern und sind in jeder Lebenslage auf fremde Hilfe angewiesen. Eine dauerhafte Betreuung in einer Pflegeeinrichtung entlastet die Angehörigen physisch und psychisch. Mit dem erteilten Pflegegrad 5 können auch die therapeutischen und medizinischen Maßnahmen angepasst werden, um den Erhalt der verbliebenen Fähigkeiten und vor allem des Selbstwertgefühls zu ermöglichen.

Hinweis

Alle Informationen auf dieser Seite sind ohne Gewähr, da sie gesetzlichen Änderungen unterliegen.

Die aktuellsten Gesetze und Informationen zum Thema Pflege beim Bundesministerium für Gesundheit finden Sie hier hier »