Bettschutzeinlagen bei Pflegehilfeset

Die Pflege von Angehörigen ist für alle Beteiligten ein schwieriges Thema – doch vor allem für den Pflegebedürftigen, der den Verlust seiner Selbstständigkeit zu beklagen hat. Im Zuge einer Erkrankung, die eine Pflegebedürftigkeit zur Folge hat, kommt nicht selten eine Inkontinenz vor – beispielsweise weil der Patient bettlägerig ist und nicht selbst zur Toilette gehen kann oder als Symptom einer körperlichen oder psychischen Krankheit. In diesen Fällen sind Bettschutzeinlagen eine gute Möglichkeit, um dem Betroffenen nachts ein Gefühl von Sicherheit zu geben.

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Bettschutzeinlagen für Inkontinenzpatienten

Für die ergänzende Versorgung von Inkontinenzpatienten kommen häufig Bettschutzeinlagen zum Einsatz. Sie bieten in der Nacht zusätzlichen Schutz, falls der Inkontinenzslip oder ein anderes genutztes Hilfsmittel nicht ausreichen. Darüber hinaus profitiert ein bettlägeriger Patient sowohl tagsüber als auch nachts von einer Bettschutzeinlage, da sie die Rücknässung effektiv verhindert.

Für die Pflegekraft können Bettschutzeinlagen ebenso eine Erleichterung sein, da sie die Matratze und die Bettwäsche sowohl vor Verunreinigungen als auch vor Nässe schützen. Dadurch müssen die Bezüge seltener ausgewechselt und gewaschen werden. So spart sie Zeit und kann dem Pflegebedürftigen mehr Aufmerksamkeit in der täglichen Pflege widmen.

Zum unterstützenden Umgang mit Inkontinenz ist es ratsam, auf eine ausreichende Trinkmenge von 1,5-2 Liter zu achten. Denn durch konzentrierten Urin wird der natürliche Harndrang noch verstärkt. Entwässernde Tabletten sollten idealerweise morgens eingenommen werden, um die Nachtruhe nicht unnötig zu stören. Darüber hinaus ist es sinnvoll, der pflegebedürftigen Person warme, pflegeleichte und leicht ausziehbare Kleidung anzuziehen.

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Fingerlinge

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Welche Ursachen und Ausprägungen kann Inkontinenz haben?

Die Ursachen für eine Inkontinenz bei pflegebedürftigen Personen können sehr vielfältig sein. Von einer schlichten Altersbedingtheit über verschiedene Erkrankungen wie Diabetes und Multiple Sklerose bis hin zu den Folgen eines Schlaganfalls oder als Nebenwirkung von Medikamenten kommen verschiedene Ursachen in Betracht. Wichtig ist dabei zu unterscheiden, um welche Form von Inkontinenz es sich handelt. Nur so kann eine geeignete Behandlung und Unterstützung mit Bettschutzeinlagen oder anderen Hilfsmitteln gewährleistet werden. Medizinisch werden fünf Arten unterschieden:

  • funktionelle Harninkontinenz
  • Stressinkontinenz
  • Dranginkontinenz
  • Überlaufinkontinenz
  • Reflexinkontinenz

Die erste Variante betrifft meist Patienten, die nur noch eingeschränkt mobil sind. Der Harndrang wird zwar wahrgenommen, aber die Toilette kann nicht schnell aufgesucht werden. Stressinkontinenz tritt hingegen bei einer starken körperlichen Belastung wie Niesen, Husten oder Lachen auf. Sind ständiger Harndrang und häufiges nächtliches Wasserlassen die Symptome, kommt eine Dranginkontinenz infrage. Bei der Überlaufinkontinenz ist die Blase ständig gefüllt, da der Urin nicht ausreichend abfließen kann. Kommt es stattdessen aufgrund von nicht steuerbaren Reflexen zu einem Urinverlust, spricht man von Reflexinkontinenz.

Bettschutzeinlagen zum Einmalgebrauch im Pflegehilfeset

Zur guten Versorgung Ihres pflegebedürftigen Angehörigen enthalten die meisten unserer Pflegehilfesets forma-care Bettschutzeinlagen. Diese Markenprodukte sind 60 x 90 cm groß und für den einmaligen Gebrauch ausgelegt. Eine saugstarke Vliesschicht bildet die komfortable Oberseite, die Flüssigkeit zuverlässig aufnimmt und einschließt. So bleibt die Haut des Pflegebedürftigen angenehm trocken und eine unangenehme Geruchsbildung wird vermieden. Die Unterseite besteht aus flüssigkeitsundurchlässigem Material, das die Bettwäsche und die Matratze trocken hält.

Verwenden Sie Bettschutzeinlagen, ist die diagonale Positionierung sinnvoll, um die Auflagefläche zu vergrößern und damit einen besseren Schutz zu gewährleisten. Vor allem bei bettlägerigen Patienten ist es wichtig, den Intimbereich und den Po bei jedem Wechsel der Einlage zu waschen oder zumindest mit einem Feuchttuch zu reinigen. Verwenden Sie idealerweise lauwarmes Wasser und eine pH-neutrale Seife, um die Haut nicht unnötig zu strapazieren. Das nachträgliche Eincremen mit einer Wasser-in-Öl-Emulsion trägt zusätzlich zum Hautschutz bei.