So erhalten Sie Pflegehilfsmittel kostenfrei

Pflegebedürftige und pflegende Angehörige sind in der täglichen Arbeit mit dem Patienten auf Pflegehilfsmittel angewiesen.

Hat die Person, die zu Hause gepflegt wird, einen anerkannten Pflegegrad, werden die Pflegehilfsmittel allerdings zum Teil von der zuständigen Pflegekasse übernommen und der Patient damit finanziell entlastet.

§ 40 SGB XI (Sozialgesetzbuch Elf) sichert den Rechtsanspruch auf die Pflegehilfsmittelpauschale in Höhe von 40 Euro im Monat.

Wir informieren Sie umfassend über Pflegehilfsmittel, Hilfsmittel im Allgemeinen und geben Ihnen wertvolle Tipps und Tricks rund um die Pflege zu Hause.

Pflegehilfsmittel im Wert von 40 € pro Monat gratis

Bestellen Sie Ihre monatlichen Pflegehilfsmittel kostenfrei mit dem PflegehilfeSet. Die Pflegekasse übernimmt die Kosten, wir übernehmen für Sie die Abrechnung. Jetzt Ihr kostenloses PflegehilfeSet anfordern

Voraussetzungen für die Erstattung von Pflegehilfsmitteln

Sie sind Pflegebedürftiger oder pflegen einen pflegebedürftigen Patienten zu Hause? Die Pauschale für die Pflegehilfsmittel in Höhe von 40 Euro im Monat können Sie beantragen, wenn Sie häusliche Pflege in Anspruch nehmen und von einem Angehörigen in Ihrer Wohnung gepflegt werden. Dabei ist es unerheblich, ob ein ambulanter Pflegedienst unterstützend mitwirkt. Wichtig ist hierbei ein anerkannter Pflegegrad. Sind beide Voraussetzungen gegeben, kann die Pflegehilfsmittelpauschale bei der zuständigen Krankenkasse beantragt werden.

Wird die Pflege von einer Heimeinrichtung übernommen, ist das Pflegeheim hingegen für die optimale Versorgung mit Pflegehilfsmitteln zuständig. Um Ihnen die bürokratischen Hürden so gering wie möglich zu gestalten, übernehmen wir von Standard Systeme die komplette Abwicklung. Die Antragstellung reichen wir ein, wenn Sie das wünschen. Die erforderlichen Pflegehilfsmittel können Sie über unseren Konfigurator zusammenstellen. Dabei haben Sie die Wahl, sich für eines der sechs vorkonfigurierten PflegehilfeSets zu entscheiden oder die Verbrauchsmittel ganz nach Ihrem Bedarf zusammenzustellen. Die monatliche Lieferung und die Abrechnung über die Pflegekassen obliegen unserer Verantwortung.

Konfigurator für Ihr Pflegehilfset

Wählen Sie aus unseren 6 PflegehilfeSets das passende für sich aus. Die Sets haben einen Wert von bis zu 40 € brutto und beinhalten die häufigsten Kombinationen an notwendigen Pflegehilfsmitteln, sodass Sie schnell und unkompliziert Ihr monatliches PflegehilfeSet bestellen können. Sie benötigen eine andere Zusammenstellung an Pflegehilfsmitteln? Dann nutzen Sie einfach unseren Konfigurator und stellen sich Ihr individuelles PflegehilfeSet im Wert von 40 € zusammen.

Einmal-Schutzschürzen
Menge wählen:
Händedesinfektion
Menge wählen:
Mundschutz

Mundschutz

50 St.

Menge wählen:
Flächendesinfektion
Menge wählen:
Einmalhandschuhe

Einmalhandschuhe

100 St.

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Bettschutzeinlagen
Menge wählen:
Fingerlinge

Fingerlinge

100 St.

Menge wählen:

Hinweis

Alle Informationen auf dieser sind ohne Gewähr, da sie gesetzlichen Änderungen unterliegen.

Hier finden Sie die aktuellsten Gesetze und Informationen zum Thema Pflege beim Bundesministerium für Gesundheit.

Unterscheidung der verschiedenen Pflegegrade

Um Pflegehilfsmittel kostenfrei zu beantragen, ist ein anerkannter Pflegegrad eine Voraussetzung. Seit der Pflegereform 2017 gibt es eine Unterteilung in fünf Pflegegraden die abhängig von der Beeinträchtigung festgelegt wird. Grundsätzlich wird dabei nach sechs unterschiedlichen Gesichtspunkten entschieden. Für jeden Pflegegrad muss eine vorgegebene Punktzahl erreicht werden. Ein Gutachter der Pflegekasse oder der medizinische Dienst der Krankenkassen untersucht den Patienten und erarbeitet eine Einschätzung.

Mobilität:

Kann die zu pflegende Person eigenständig Orts- und Positionswechsel durchführen

Kognitive und kommunikative Eigenschaften:

Kann sich der Pflegebedürftige noch ausreichend mit Personen in seinem Umfeld auseinandersetzen und können eigenständig Entscheidungen getroffen werden?

Verhaltensweisen und psychische Verfassung:

Wie reagiert der Patient auf Pflegemaßnahmen?

Selbstversorgung:

Kann der Pflegebedürftige sich selbstständig versorgen.

Therapieverhalten:

Benötigt der Patient Hilfe bei medikamentöser Therapie?

Selbstbestimmter Alltag:

Wie gestaltet der pflegebedürftige Patient seinen Alltag und kann er angemessen auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren?

Pflegegrad 1:

Die zu erreichende Punktzahl muss mindestens 12,5 betragen. Die Selbstständigkeit und Mobilität sind nur gering beeinträchtigt. Nur eine geringe Unselbstständigkeit wird nachgewiesen. Häufig treten die Einschränkungen nach einem Krankenhausaufenthalt auf. Personelle Betreuung ist mit Pflegegrad 1 nicht nötig, allerdings hat der Patient ein Anrecht auf Pflegehilfsmittel, die zum Verbrauch bestimmt sind und somit auf die Pflegehilfsmittelpauschale in Höhe von 40 Euro im Monat. Ein Anspruch auf Pflegegeld besteht nicht.

Pflegegrad 2:

Eine erhebliche Einschränkung der Selbstständigkeit liegt vor. Mindestens 27 Punkte, die anhand der Skala bemessen wurden, sind erreicht. Nach einem Krankenhausaufenthalt wird eine Kurzzeitpflege bis zu vier Wochen bewilligt, fällt der pflegende Angehörige durch Urlaub oder Krankheit aus, wird ebenfalls eine Verhinderungspflege bis zu vier Wochen gewährt. Für die regelmäßige Tages- und Nachtpflege kann ein Zuschuss von 689 Euro von der Pflegekasse beantragt werden. Pflegehilfsmittel werden mit einer Zuzahlung von 40 Euro im Monat bewilligt. Zusätzlich besteht ein Anspruch auf Pflegegeld in Höhe von 316 Euro.

Pflegegrad 3:

Die Selbstständigkeit ist in diesem Pflegegrad bereits schwer beeinträchtigt. Die zu erreichende Punktzahl nach den vorgegebenen Kategorien beträgt 47,5. Ein Anspruch auf Kurzzeitpflege besteht für vier Wochen im Jahr, häufig nach einem Krankenhaus oder in dem Fall, dass die häusliche Pflege nicht vollzogen werden kann. Wird der Patient von einem Angehörigen gepflegt und dieser fällt aus, wird eine Verhinderungspflege bewilligt. Die Tages- und Nachtpflege wird mit 1.298 Euro im Monat bewilligt. Zusätzlich besteht ein Anrecht auf ein Pflegegeld in Höhe von 545 Euro und die monatliche Pauschale für Pflegehilfsmittel.

Pflegegrad 4:

Die Selbstständigkeit des Patienten ist schwerst beeinträchtigt, mindestens 70 Punkte rechtfertigen die Pflegegrad 4. Das monatliche Pflegegeld beträgt für den Patienten 728 Euro. Zusätzlich stehen Pflegesachleistungen in Höhe von 1.612 Euro für Kurzzeitpflege nach einem Krankenhausaufenthalt und für die Verhinderungspflege zu. Die monatlichen Leistungen der Tages- und Nachtpflege betragen ebenfalls 1.612 Euro monatlich. Zusätzlich können Pflegehilfsmittel im Wert von 40 Euro monatlich beantragt werden.

Pflegegrad 5:

Sowohl schwerste Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit als auch einen besonders hohen Aufwand der pflegerischen Versorgung rechtfertigen den höchsten Pflegegrad 5. Die Punktzahl von 90 nach dem Begutachtungssystem muss erreicht sein. Monatlich steht dem Patienten ein Pflegegeld von 901 Euro zur Verfügung. Die Sachleistungen für die Tages- und Nachtpflege in Höhe von 1.995 Euro werden bewilligt. Zusätzlich kann der Patient die Kurzzeitpflege nach einem stationären Krankenhausaufenthalt in Anspruch nehmen, die Verhinderungspflege wird für sechs Wochen mit 1.612 Euro bezuschusst. Ebenfalls können Pflegehilfsmittel in Höhe von 40 Euro monatlich beantragt werden.

Unterscheidung von Pflegehilfsmittel

Pflegehilfsmittel werden grundsätzlich in zwei Arten unterschieden. Damit soll für die Patienten ein selbstbestimmteres Leben möglich sein, die Mobilität und die soziale Interaktion gefördert werden.

Technische Pflegehilfsmittel

Die in der Pflege benötigten Gerätschaften, die zu einer selbstständigeren Lebensführung beitragen, die Pflege generell erleichtern oder Beschwerden lindern, gehören in den Bereich der technischen Pflegehilfsmittel und werden von der Krankenkasse vorgegeben. Die Antragstellung und Genehmigung erfolgen ebenfalls über die zuständige Krankenkasse. Zumeist sind sie mit einem Eigenanteil verbunden oder werden nur leihweise überlassen. In den Produktgruppen 50-53 des GKV Spitzenverbandes sind sie einzeln aufgelistet. Zu den technischen Pflegehilfsmitteln gehören beispielsweise:

  • Produktgruppe 50: Pflegehilfsmittel für die Erleichterung der Pflege
    • Pflegebetten
    • Toilettenstühle
    • Pflegestühle
  • Produktgruppe 51: Pflegehilfsmittel für die Körperhygiene
    • Barrierefreie Waschsysteme
    • Dauerhafte Bettschutzeinlagen
    • Urinflaschen
  • Produktgruppe 52: Pflegehilfsmittel zur Erhaltung der eigenständigen Lebensführung und Mobilität
    • Rollstühle
    • Rollatoren
    • Gehstühle
  • Produktgruppe 53: Pflegehilfsmittel zur Linderung von krankheitsbedingten Beschwerden
    • Lagerungsrollen
    • Lagerungskissen
    • Lagerungshalbrollen

Pflegehilfsmittel zum Verbrauch

Grundsätzlich sind die Pflegehilfsmittel, die in der Produktgruppe 54 zu finden sind, aus hygienischen Gründen nur einmalig zu verwenden. Pflegehilfsmittel zum Verbrauch werden in der Regel von den pflegenden Angehörigen oder dem unterstützend wirkenden Pflegedienst dazu aufgewendet, um die Hygiene des Patienten oder die Desinfektion zwischen Pflegepersonal und Patient zu garantieren. Zu den Einmalprodukten, deren Kosten mit der Pflegehilfsmittelpauschale in Höhe von 40 Euro monatlich beantragt werden können gehören:

Pflegehilfsmittel zum Verbrauch schützen Patienten und Pflegeperson vor der Ansteckung mit krankheitserregenden Keimen oder verhindern den Kontakt bei der unkontrollierten Ausscheidung von Körperflüssigkeiten. Zudem ermöglichen Pflegehilfsmittel zum Verbrauch eine bessere Lebensqualität bei pflegebedürftigen Patienten.

Im Gegensatz zu den herkömmlichen Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch, ist Inkontinenzmaterial nicht in der Pflegehilfsmittelpauschale integriert und muss bei der zuständigen Krankenkasse beantragt werden. Patienten, die von Inkontinenz betroffen sind, erhalten von ihrem behandelnden Arzt ein Hilfsmittelrezept mit der Kennzeichnung „7“ und eine genaue Auflistung der benötigten Pflegehilfsmittel.

Standard Systeme bietet Pflegepatienten und deren pflegenden Angehörigen die Möglichkeit, die Pflegehilfsmittelpauschale in Höhe von 40 Euro monatlich unbürokratisch zu beantragen. Die erforderlichen Pflegehilfsmittel können Sie völlig risikolos und ohne lange Laufzeiten anschließend ganz auf die Bedürfnisse des Patienten angepasst konfigurieren oder eines der sechs bereits vorkonfigurierten PflegehilfeSets auswählen. Die Abrechnung über die zuständige Pflegekassen übernehmen wir ebenfalls.

Antrag der Pflegehilfsmittel zum Verbrauch

Die Pflegekasse zahlt nicht automatisch bei Erteilung eines Pflegegrades die Kosten für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch. Die Leistungen müssen beantragt und auch bewilligt werden.

Grundsätzlich kann der Antrag formlos bei der zuständigen Pflegekasse gestellt werden. Es müssen personenbezogene Daten wie

  • Name des zu pflegenden Patienten,
  • Geburtsdatum,
  • und Art der benötigen Pflegehilfsmittel

angegeben werden. Das erstellte Gutachten über einen Pflegegrad oder die Abschrift der medizinischen Empfehlung muss nicht eingereicht werden. Es reicht in dem Fall, auf die Existenz zu verweisen. Die Pflegekassen bevorzugen die Übernahme der Kosten für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch als Sachleistung. Daher lohnt es sich, das PflegehilfeSet von Standard Systeme zu bestellen und die benötigten Pflegehilfsmittel praktisch jeden Monat geliefert zu bekommen. Die Abrechnung mit der Pflegekasse übernehmen wir ebenfalls.

In manchen Fällen kann der Antrag auf Pflegehilfsmittel von der Pflegekasse auch abgelehnt werden, wenn keine Notwendigkeit gesehen wird. Ein Widerspruch bei der Pflegekasse oder im Extremfall auch der Gang zum Sozialgericht können den positiven Bescheid erwirken.

Wer übernimmt die Kosten für Pflegehilfsmittel?

Im § 40 SGB XI ist geregelt, dass Pflegebedürftige oder deren pflegende Angehörige einen Anspruch auf eine Pflegehilfsmittelpauschale in Höhe von 40 Euro im Monat haben. Voraussetzungen dafür sind ein anerkannter Pflegegrad und die häusliche Pflege.

In der Abwicklung arbeiten die Pflegekassen mit Vertragspartnern wie Standard Systeme zusammen, die die Pflegehilfsmittel an den Anspruchsberechtigten in Höhe der veranschlagten Pauschale für Pflegehilfsmittel liefern.

Ebenfalls regelt der § 40 SGB XI, Absatz 2 wie die Kostenübernahme der Pflegehilfsmittel organisiert wird. Die Kosten werden in Form von Sachleistungen übernommen. Das heißt konkret, dass monatlich eine bedarfsgerechte Versorgung von Pflegehilfsmittel dem Pflegebedürftigen direkt zugesandt werden soll.

Pflegehilfsmittel kurz und knapp zusammengefasst

Für Pflegebedürftige mit einem anerkannten Pflegegrad und deren pflegende Angehörige gibt es von den Kranken- und Pflegekassen mehrere Möglichkeiten zur Erhaltung der Selbstständigkeit und Mobilität. Technische Hilfsmittel sind zuzahlungspflichtig und über die Krankenkassen zu beantragen, Pflegehilfsmittel zum Verbrauch sind auf Antrag und in einer Höhe von 40 Euro monatlich erhältlich. Leistungserbringer wie Standard Systeme stellen dafür vorkonfigurierte PflegehilfeSets zusammen, die unbürokratisch jeden Monat zum Empfänger geliefert werden. Diese sind zweckgebunden zur hygienischen Pflege und zum Schutz der Pflegeperson einsetzbar und zur einmaligen Benutzung bestimmt.

Hinweis

Alle Informationen auf dieser sind ohne Gewähr, da sie gesetzlichen Änderungen unterliegen.

Hier finden Sie die aktuellsten Gesetze und Informationen zum Thema Pflege beim Bundesministerium für Gesundheit.